Hast du einen vollen Terminkalender? Keine Zeit, ins Nagelstudio zu gehen, oder einfach keine Lust dazu? Du kannst es natürlich auch zu Hause machen! Eine Maniküre zu Hause ist ganz einfach, außerdem wird das Ergebnis mit den richtigen Produkten und der richtigen Technik genauso gut sein. Du kannst nämlich ganz einfach deinen eigenen Gel-Nagellack auftragen.
Gepflegte Nägel
Eine Maniküre beginnt mit der Pflege deiner Nägel. Eine Maniküre sieht auf schönen, gepflegten Nägeln und Händen viel schöner aus. Trage deshalb, wenn du keinen Nagellack trägst, ein Nagelserum auf. Ein Nagelserum pflegt deine Nägel, sodass sie sich zwischen den Maniküren gut erholen können. Vergiss auch nicht, ab und zu eine schöne Handcreme zu verwenden, vor allem in den kalten Wintermonaten ist das wichtig. Dadurch sehen deine Nagelhäute besser und gepflegter aus. Trage außerdem immer, bevor du mit deiner Maniküre beginnst, einen Base Coat auf. Ein Base Coat schützt deine Nägel vor Verfärbung und vor den schädlichen Stoffen, die im Nagellack enthalten sind.
Feilen
Beginne mit dem Feilen deiner Nägel. Das ist ein wichtiger Schritt, der leider oft übersprungen wird. Durch das Feilen werden deine Nägel stärker und du kannst ihnen außerdem ganz einfach die richtige Länge und Form geben. Es sieht schöner aus, wenn alle deine Nägel gleich lang sind, feile sie deshalb alle, bis sie die gleiche Länge und Form haben. Hast du noch lose Hautfetzen bei deinen Nagelhäuten? Diese kannst du einfach entfernen, indem du deine Finger kurz in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser hältst. Die Hautfetzen werden dadurch weich, sodass du sie leicht entfernen kannst. Schiebe anschließend deine Nagelhäute zurück, das kannst du einfach mit deiner Feile machen, aber es gibt auch spezielle Tools dafür. Der Nagel wird dadurch etwas länger und du lackierst auch weniger schnell über die Nagelhaut hinaus.
Die Maniküre
Nach all den Pflegeschritten und Vorbereitungen können wir endlich mit dem Lackieren beginnen. Trage aber immer zuerst eine Grundschicht auf, das geht mit einem Base Coat. Ein Base Coat schützt deine Nägel vor dem Nagellack, den du danach aufträgst. Trage danach den Nagellack in einer Farbe auf, die dir gefällt, das kann alles sein. Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen Gel-Nagellack und normalem Nagellack. Ein Gel-Nagellack enthält nämlich eine spezielle Formel, die dafür sorgt, dass der Lack einiges aushält und dadurch länger hält. Dann gibt es auch noch UV-Nagellack. Das ist auch Gel-Nagellack, aber diesen musst du, genau wie im Nagelstudio, unter einer UV-Lampe trocknen lassen. Dieser Nagellack hält am längsten, sodass du ihn auch seltener auffrischen musst. Einen Gel-Nagellack trägst du meistens in 2 Schritten auf. Du trägst zuerst die Farbe auf und danach den speziellen Top Coat. Die Kombination dieser beiden sorgt dafür, dass der Lack extra lang hält. Der Top Coat ist deshalb super wichtig, nicht nur beim Gel-Nagellack. Auch bei normalem Nagellack ist ein Top Coat unverzichtbar. Ein Top Coat dient nämlich als oberste Schicht auf dem Lack, diese Schicht schützt die Farbe. So hält der Lack nicht nur länger, sondern es entsteht auch noch ein schöner Glanz.
Nagellack entfernen
Wenn es Zeit für einen neuen Look ist, kannst du den Nagellack einfach mit etwas Nagellackentferner wieder entfernen. Auch Gel-Nagellack kann mit Nagellackentferner mit Aceton entfernt werden. Du wirst merken, dass normaler Nagellack innerhalb weniger Tage bis zu einer Woche abgeht, Gel-Nagellack hält meist etwas länger. Verwende nach dem Entfernen deines Nagellacks ein Nagelserum und eine Handcreme, damit deine Nägel gesund bleiben.
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